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Infografik: Die besten Dry Rubs für Rind und Schwein

von Mario
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Egal ob Pulled Pork, Brisket, Trip-Tip oder sonstige Rind- oder Schweinefleisch-Teilstücke: Low & Slow und Dry Rubs gehören einfach zusammen. Die trockenen Gewürzmischungen sorgen nicht nur für das Aroma sondern auch für die wunderbare Kruste am Fleisch!

Was sind Dry Rubs?

Ein Dry Rub ist im Grunde nicht’s anderes wie eine Gewürzmischung, die man in das Fleisch einmassiert und die während des Garvorgangs langsam den Geschmack an das Fleisch abgibt.

Hauptsächlich setzt man Dry Rubs beim indirekten Grillen und Smoken ein: also überall dort wo über längere Zeit mit besonders niedriger Temperatur gegart wird. Dadurch dringen die Aromen besonders gut in das Fleisch ein, die Gewürze verbrennen nicht und es bildet sich eine besonders leckere Kruste!

Rubs richtig aufbewahren

Wie alle Gewürze und Gewürzmischungen müssen auch Dry Rubs möglichst luftdicht und dunkel gelagert werden. Durch Licht und Sauerstoff verlieren die Gewürze an Aroma, durch die Luftfeuchtigkeit verklumpen einige Gewürze sehr schnell. Am besten eignen sich Gewürzdosen ohne Sichtfenster* zur Lagerung eurer selbstgemischten Rubs.

Verwendung

Mischt euren Lieblings-Rub (am besten mit einer Gewürzmühle*) und reibt das Grillgut damit ein. Das was am Fleisch hängen bleibt ist dann genau die richtige Dosierung – ihr braucht keine Angst davor haben das ihr etwas überwürzt, das Verhältnis der Oberfläche zum gesamten Volumen des Fleischstückes ist relativ gering.

Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, aber es bringt keine Vorteile Dry Rubs stundenlang, über Nacht oder gar mehrere Tage einwirken zu lassen. – die groben Partikel dringen sowieso nur oberflächlich in das Fleisch ein (Salz ist hier die Ausnahme).

Tips, Tricks und Hinweise

  • Aus den meisten Rubs lässt sich in Verbindung mit Flüssigkeit (Bier, Wein, Wasser, Apfelsaft, …) eine ausgezeichnete Marinade herstellen.
  • Damit der Rub besser hält könnt ihr das Fleisch vorher mit etwas Öl, Wasser, Ketchup oder Senf einreiben. Die geringe Menge hat so gut wie keine Auswirkung auf den Geschmack
  • Den überschüssigen Rub nicht weiter aufbewahren: sobald er Kontakt mit dem Fleisch (oder euren „Fleischhänden„) hatte, enthält er Bakterien die schon nach kurzer Lagerung gesundheitsgefährdend sein können.
  • Verwendet hochwertige Gewürze – euer Rub ist nur so gut wie die Grundzutaten die ihr verwendet. Leider ist die meiste Supermarktware überteuert und nicht mehr so aromatisch wie die der Online-Gewürzhändler.

Infografik – die beliebtesten Dry Rubs für Rind und Schwein

Hier sind die drei beliebtesten Dry Rubs vom Blog:

  • Santa Maria Rub: Nur 4 Zutaten, aber trotzdem super lecker! Er ist die erste Wahl für Tri-Tip vom Smoker, passt aber so gut wie zu jedem Rind- und Schweinefleisch.
  • Coffee Rub: Kaffee in einer Gewürzmischung? Ja das passt! Keine Sorge, der Kaffeegeschmack ist kaum zu schmecken, stellt aber den Eigengeschmack vom Fleisch in den Vordergrund. Der Rub ist meine erste Wahl für Beef Brisket.
  • #GibDemSchweinchenZucker: Das ist quasi mein Signature-Rub den ich immer wieder gerne für Ribs verwende. Aber auch Pulled Pork gelingt damit hervorragend!

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