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Inkbird IRF-4S Funkthermometer im Test

von Mario
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Bereits im Sommer durfte ich den IBT-2X, IBT-4XS und IBT-6X Bluetooth Thermometer von Inkbird einem ausführlichen Test unterziehen. Nun folgt das allerneueste Modell von Inkbird nach: Ich habe das IRF-4S Funk-Thermometer für euch unter die Lupe genommen.

Das IRF-4S ist die Weiterentwicklung des Inkbird IRF-2S und kommt mit einigen Änderungen daher, die ich euch in diesem kurzen Testbericht vorstellen werde.

Unboxing

Hier gibt es keine großen Überraschungen, wie bei allen Inkbird Thermometern die ich bisher auspacken durfte, kommt auch dieser in einer schlichten braunen Kartonverpackung. Darin enthalten:

  • Die Sende- und Empfangseinheit
  • Garantiekarte & Bedienungsanleitung
  • 2 Stück USB-A auf USB-C Adapter zum Aufladen
  • 3 Einstich-Temperaturfühler
  • 1 Garraum-Temperaturfühler
  • 2 Metallklammern zur Befestigung der Fühler auf einem Rost

Technische Daten

Reichweite 500m (unter optimalsten Bedingungen)
Kabellänge der Fühler 1,20 m
Maximale Fühler-Anzahl 4
Stromversorgung Akku (Lithium-Ionen)
Funk-Technologie RF

Erster Eindruck & Test

Der größte Unterschied zu seinem Vorgänger ist natürlich, dass es als eines der wenigen Funkthermometer am Markt mit 4 Temperaturfühlern ausgestattet ist. Im Gegensatz zum klassischen Maverick & Co bietet es damit die Möglichkeit neben der Garraumtemperatur auch mehrere Fleischstücke zu überwachen.

Zusätzlich ist es beim Outdoor-Einsatz jetzt noch besser geschützt: die Tasten wurden komplett wasserdicht gestaltet und die Steckverbindungen der Fühler können nun auch dicht verschlossen werden wenn sie nicht genutzt werden.

Auch das lästige Wechseln der Batterien hat sich nun erledigt! Sowohl der Sender als auch der Empfänger verfügen über einen wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku der mit einer Laufzeit von ca. 60 Stunden angegeben wird. Ob diese in der Praxis tatsächlich erreicht werden hängt natürlich von so vielen Faktoren ab, dass hier sowieso jeder selbst herausfinden muss ob das Gerät für ihn geeignet ist. Für ein paar Ladungen Pulled Pork reicht der Akku aber auf jeden Fall!

Außerdem hat Inkbird wieder auf die vom IBT-4XS bekannte Magnethalterung gesetzt. Diesmal sogar mit einem noch stärkeren Magneten der definitiv ausreichend halt bietet. Damit habt ihr die Möglichkeit die Sendeeinheit bequem an einer beliebigen Stelle eures Smokers, Grills, … zu befestigen.

Aber beachtet bitte, dass das Gehäuse trotzdem nur aus Kunststoff besteht! Soll euer Thermometer in einem festen Aggregatzustand bleiben, dann sucht euch bitte nicht die heißeste Stelle aus 😉

Reichweite

Genauso wie beim Akku ist die Reichweite etwas das von vielen Faktoren abhängt,  niemand kann euch seriös versprechen, dass ihr garantiert von der letzten Ecke eures Gartens bis in euren Keller durchdringen werdet.

Angegeben wird die maximale Reichweite mit 500 Metern (outdoor, ohne Hindernisse), aber mein Szenario ist das hier: im Garten steht der Smoker und ich befinde mich an einer beliebigen Stelle im Haus.

  • Bin ich im Keller ist mindestens 1 Stahlbeton-Wand und 1 Stahlbeton-Decke dazwischen.
  • Bin ich im Erdgeschoss stehen 1-2 tragende Ziegelwände und eine Außenwand im Weg.

Alles im Bereich von ca. 20-30 Metern Luftlinie zwischen mir und dem Sender.

Da sieht man den großen Vorteil von Funk- gegenüber Bluetooth-Thermometern: In all diesen Szenarien habe ich keinerlei Probleme mit der Verbindung und da ist in Punkto Reichweite garantiert noch viel Luft nach oben. Die Inkbird Thermometer sind sowieso für ihre große Reichweite bekannt.

Bedienung

Die Bedienung ist im Gegensatz zu allen anderen Funkthermometern um einiges besser gelöst. Keine seltsamen Tastenkombinationen bei denen man sich die Finger verrenkt, nichts muss gedrückt gehalten werden, etc.. Einfach Fühler auswählen, einstellen ob Fleisch- oder Garraum-Temperatur gemessen wird und danach mit den Pfeiltasten die Temperatur einstellen – fertig.

Auch die neue Timerfunktion kann mit einem Tastendruck programmiert werden, sowie mit nur einem Tasten